Schon während des 1. Weltkrieges wurden Feldpoststempel mit Eifer gesammelt, und in den „Germain-Berichten“ erschienen erste Veröffentlichungen über die Deutsche Feldpost. Durch Verbot der Obersten Heeresleitung wurde dieses jedoch fortan unterbunden. Direkt nach Kriegsende formierten sich die Sammler zur „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Kriegsstempel“ in der Poststempelgilde „Rhein – Donau“. Mit dem „Meister-Katalog“ erfolgte 1920 die erste systematische Erfassung der Stempel überhaupt. Die Zahl und die Aktivitäten der Sammler stieg im Laufe der zeit ständig, brach aber im 2. Weltkrieg abrupt ab. 1951 gründete Leo Dekow eine kleine Studiengruppe „Arbeitsgemeinschaft Deutsche Feldpost 1914 – 1918“, aus der die heutige ArGe als eingetragener Verein hervorging.

Wir über uns

 

 

 
 


Seit 1951 ist das Wissen um die Feldpost des 1. Weltkrieges enorm gewachsen. Viele Veröffentlichungen und mittlerweile mehr als 150 Rundbriefe sind inzwischen erschienen. 1965 datiert der unter Kennern des Gebietes als „Schriever“ bekannte Katalog, eine Aktualisierung des alten „Meister“. Die ArGe umfasst heute etwa 110 Mitglieder aus neun Ländern. Die ArGe hat ein Handbuch und ein Stempelkatalog der Deutschen Feldpost 1914-1918 erstellt, die bei der ArGe käuflich zu erwerben sind.